Music-Knoten

Ich hörte einmal viel Radio. Bei uns im Südwesten gibt es eigentlich nur einen (öffentlich-rechtlichen) Sender und ein paar private Abklatsche.

Idee & Entstehung

Das Radio ist tot

Als ich 2004 verpasst hatte, dass zwei meiner Lieblingskünstler ein neues Album heraus brachten, hatte ich genug. Zudem ging es mir auf den Wecker, dass eigentlich kaum noch Musik gespielt wurde, sondern hauptsächlich eine Selbstbeweihräuscherung über den Äther kam: Das tollste Wetter, der tollste Stau, das tollste Programm, die tollsten überhaupt. Doch das, was wirklich geboten wird, ist laues, seichtes Teenie-weenie Chitchat Popgemansche und dazu dämliche Gags, die noch unter RTL2-Niveau weilen.

Nach dem Motto dieser Radiostation (leicht abgewandelt)

No Hits, No Kicks, Einfach Sch….

fand ich meine neue Bestimmung. Ich begab mich auf die Suche nach dem ultimativen Song bzw. der ultimativen Musik (… und es ist nicht „Tribute“ von Tenacious D!). Es mag für manchen vielleicht einen besseren Sinn im Leben geben, schaut man sich aber in den verschiedenen Kulturen ein mal um, erkennt man, dass Musik fast ausnahmslos eine elementare Rolle bei allen Kulturen spielt.

We are on a mission from god

Im Gegensatz zu den Blues Brothers, die verkünden ließen We are putting the band back together, ist meine Mission die Suche nach guter Musik. Und diese fand ich bald in Magazinen (RollingStone, Musikexpress, Vision, etc.) oder auf Internetseiten (AMG, Alternative Nation, CD-Starts, laut.de, NME, Plattentest-Online, Whiskey-Soda, Spin, etc.). Ich fand soviel neues (was eigentlich gar nicht neu war, sondern nur von mir noch nicht entdeckt), dass ich schnell den Überblick verlor.

Oktober 2004

Um den Überblick zu behalten bastelte ich schnell eine kleine Webseite, auf der ich über ein PHP-Formular die Alben mit Interpreten eingeben konnte. Zusätzlich speicherte ich noch die Quelle ab und die Rezension und Bewertung. Schnell wuchs der Informationswunsch und ich speicherte immer mehr Daten zu den Alben ab.
Besonders interessant fand ich dann wie unterschiedlich die Alben bewertet wurden. Also speicherte ich soviel Bewertungen ab, wie ich zu einem Album fand und ließ eine Durchschnittsbewertung errechnen. Dies war der Beginn und es folgten viele weitere Einfälle, die auf der Webseite umsetzte.

P.S.

Es gibt doch noch gute Radiosender, die man hören kann: zum Beispiel Motor FM. Leider wird er nur in Berlin ausgestrahlt, man kann ihn aber auch über das Internet hören. Und tatsächlich, ich höre dort viel von der Musik, die ich auf meiner Suche gefunden hatte. Inzwischen habe ich auch Detektor.FM aus Leipzig und 91.7 X FM aus Hamburg zu meinen Favoriten hinzugefügt.

Projekt Infos

Webadresse
www.music-knoten.de
Status
aktives Projekt
Entstanden
2004
Design
Der Music-Knoten hat bereits mehrere Redesigns hinter sich. Im April 2011 wurde er auf das Layout im Rahmen meines M•A•D-Projekts angepasst. Dieses Layout ist komplett von mir erstellt und beruht auf Basis des YAML-Frameworks. Anfang 2013 wurde er nochmals geringfügig erneuert. Das Layout wurde auf YAML 4 mit HTML 5 als Basis umgestellt.
Im Sommer 2015 erhielt der Music-Knoten sein aktuelles Layout auf Basis von Bootstrap 3. Viele Funktionen und nette Spielereien wurden eingebaut. vor allem die Bedienung im Backend wurde besonders komfortabel gestaltet.
Technik
Der Music-Knoten ist in HTML 5 mit Hilfe von PHP programmiert. Die Daten werden zum Teil durch eine MySQL-Datenbank zur Verfügung gestellt. Der andere Teil, hauptsächlich Informationen zu den einzelnen Alben, werden über eine XML-Schnittstelle zu Amazon geliefert. Die Formatierung erfolgt über CSS. 3.0 auf Basis des Bootstrap 3.
Provider
Der Music-Knoten wird bei all-inkl.com gehostet.